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Zwinger Widenau

Der Beauceron

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Die Widenauer

Nachdem im Bulletin verschiedene französische Arbeitslinien vorgestellt wurden, möchte ich mit einem kleinen Resumée aufzeigen, dass auch in der Schweiz durchgezüchtete Arbeitslinien vorhanden sind.

Es begann 1977 mit meinem Inzuchtwurf: Sohn auf Mutter (wurde von verschiedenen Seiten nicht gelobt !). Das Resultat: als erster ausländischer Züchter erreichte ich im Jahre 1980 in Rambouillet mit EYCK den Titel "Selectioné". Seine Schwester EILA wurde mit dem Prädikat "Vorzüglich" bewertet. Die Leistungen von EYCK werden in Kürze kaum zu übertreffen sein. Inter-, Schutz-, Sanitäts-3 - Prüfungen, mit 11 Jahren noch Teilnehmer an der SKG Lawinen-Schweizermeisterschaft! Spezialmedaille der SKG für Such- und Fährtenhund, Militäreinsätze, sowie Ausbildung im Wasserrettungswesen, etc.

1983 verpasste BOSOR wegen Ungehorsam einen Spitzenrang im Final der französischen Zuchtschau. Dann war LASCA an der Reihe und es folgte eine weiterer Höhepunkt: PERSAN, PUNKY und PINTSCHA erhielten ebenfalls den Titel "Selectioné",und alle arbeiteten in den höchsten Arbeitsstufen. 1990 an der SKG - Schweizermeisterschaft waren in Mels 3 Widenauer am Start, und PUNKY durfte den Probegalopp in der Mannarbeit beim Schutzhund vorführen!

Zuchtkommission und der Vorstand konnten mich nicht von der Überzeugung abbringen, dass PINTSCHA und ihre Halbschwester OFFY eine gute Zuchtbasis für Arbeitslinien bildeten. Mit DJAK de CHALMOUR konnte ich über seinen Vater SAPHIR ( letzter Finalist im Coup de France ) die GRAND-MAURIAN-Linie festigen.Auf der Suche nach einer zweiten Arbeitslinie entschied ich mich für die Zucht von RUE D`OLY - obwohl ich grosse Skepsis wegen den Vorfahren von Stammvater MALIK ausgesetzt war. Herr Hans Bornhauser bestätigte meine tage- und nächtelangen Forschungen über diese Zucht. Er empfahl mir PRAXI, weil er ihn bei Ringarbeiten in Frankreich beobachten konnte. Leider stand er inzwischen nicht mehr als Deckrüde zur Verfügung. Was nun? Flucht nach vorne - mit gemischten Gefühlen stand ich vor Monsieur FOULGIER. In Kürze war ich überzeugt, dass Monsieur RUE D`OLY die Widenauerzucht nicht unbekannt war.Die Stunden flogen bei unseren Diskussionen nur so dahin. Viele Tips und sogenanntes Insiderwissen konnte ich mit nach Hause nehmen. So führte ich OFFY zu ULKAN RUE D`OLY und behielt mir HELIA als ihre Nachfolgerin. Bei ihrer Wesensprüfung kamen die Qualitäten erstmals zur Geltung.Sie hatte ihren zweiten Wurf aufgezogen, und einige Wochen nach der Geburt die erste Sanitätshund 1 Prüfung bestanden.Ohne optimale Vorbereitung ( kein geeignetes Sanitätsübungsrevier ) hatte sie 9 Prüfungen im Herbst geschafft und wurde in Bischofszell als NOV-Siegerin ausgerufen!

Ihr erster Gatte war schon längst ausgewählt worden: DEFFY du RUE D`OLY , mit dieser Kombination, die selbst im Mutterlande nicht zu überbieten war, war ich überzeugt, den Grundstein für eine weitere Festigung meiner Arbeitslinien gelegt zu haben. Mit sämtlichen Rüden, bis in die 4. Generation, wurde als Ring- oder Schutzhund 3 gearbeitet. Die Mehrzahl der Zuchthündinnen haben Arbeitsprüfungen abgelegt.

Autor: W. Hutter, Diepoldsau
Entnommen aus dem Beauceron -Journal Dezember 1994

Erfolgreiche Widenauer

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