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CH Zucht

Der Beauceron

Die Schweizer Zucht

Bereits 1911 wurden dei ersten 8 Beaucerons in die Schweiz importiert und im Schweizerischen Hundestammbuch (SHSB) eingetragen. Bis zur Gründung des Spezialclubs "Club Suisse des Amis du Beauceron" 1934 in Genf, wurden immer wieder einzelne Beaucerons importiert, ohne dass jedoch mit ihnen gezüchtet worden wäre. Als Folge der Rasseclubgründung wurde dieser französische Schäferhund immer bekannter, wenn er auch vorerst vor allem in der Westschweiz seine Liebhaber fand.

Einer der ersten Beauceronzüchter in der Schweiz war der Genfer Fr. Dumard. Mit seiner 1934 importierten Hündin ITA (SHSB 70069) züchtete er in den folgenden Jahren regelmässig unter dem Zwingernamen "des Bas-Rouges". Sämtliche seiner Welpen fanden Besitzer in der Region Genf. In der gleichen Stadt war in den dreissiger Jahren auch der Zwinger "de la Fontenette" von S. Casebasse beheimatet. In den folgenden drei Jahrzehnten blieben die Westschweizer führend in der Beauceronzucht und prägten massgeblich das Clubgeschehen.

1961 begann mit Paul Zuber, Diepoldsau, ein neues Kapitel in der Geschichte des Beaucerons in der Schweiz. Seine Zuchtstätte "von Blitzard" prägte dann auch in den folgenden zwei Jahrzehnten massgeblich die Schweizer Beauceronzucht. Über 20 Würfe hat Paul Zuber aufgezogen und und im SHSB eintragen lassen. Durch seine Initiative wurde 1963 die Ortsgruppe Heerbrugg gegründet. Und so wundert es kaum, dass heute der Schwerpunkt der Schweizer Beauceronzucht hauptsächlich in der Ostschweiz liegt. Bereits um 1970 begann auch Willi Hutter, "Zwinger von der Widenau", mit der Beauceronzucht.

Willi Hutter und Paul Zuber, letzterer auch jahrelang Präsident der Zuchtkommission suchten den Kontakt mit den Züchtern des Mutterlandes und importierten einige vielversprechende Hunde, mit denen sie ihre Zuchten weiter ausbauten. Seither wurden stets ca. 20 - 50 Welpen in der Schweiz aufgezogen.

Stets waren es kleine Liebhaberzüchter, welche die Beauceronzucht in unserem Land prägten, und viele von ihnen haben inzwischen die Zucht dieser liebenswerten Hunde wieder aufgegeben.

In neuerer Zeit wurden die Zuchtstätten "von den Bläuen" (1986), "von der Schutzmühle" (1989) und "de la plaine du Tilleul" (1993) gegründet, teils mit Hunden aus Schweizer Zucht und teils mit interessanten Importtieren.

Schon früh bemühten sich die Verantwortlichen des Beauceronclubs, nur die besten Tiere in der Zucht zu zuzulassen. Bereits Ende der 60er Jahre wurde eine Wesensprüfung für die Zuchtzulassung vorgeschrieben. Zu Beginn der 70er Jahre empfahl die Zuchtkommission die Hunde auf Hüftgelenksdysplasie zu untersuchen und möglichst nur gesunde Tiere in der Zucht einzusetzen. Nach kurzer Versuchsphase war bekannt, dass erfreulicherweise, im Gegensatz zu anderen Rassen, nur sehr wenige Tiere an mittlerer bis schwerer HD litten.

Insgesamt kann der Berger de Beauce (Beauceron) als robuste und gesunde Hunderasse bezeichnet werden.

Schweizer Hundemagazin Nr 3/ 1996

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